Adiposotas Rehazentrum

Am Anfang war es nur eine fixe Idee!

Artikel für die persönliche Schutzausrüstung (PSA) sind derzeit schwierig bis gar nicht zu bekommen. Die Vorräte in unserer Einrichtung sind ausgerichtet auf den normalen Notfall, aber nicht auf pandemische Ereignisse. Das treibt einen Einrichtungsleiter ganz schön um. Über diese Engpässe habe ich auch mit meiner Frau diskutiert, die grade da-bei war 3- lagige Behelfs-Mund-Nasen-Masken für unseren privaten Gebrauch zu ferti-gen. „Wieviel braucht ihr denn?“ war ihre Frage. „600 Stück sollten vorerst reichen“ meine Antwort. Aber wie kann man 600 Masken möglichst schnell herstellen? Die Lösung: Mei-ne Frau hat ihre Kolleginnen angesprochen, alles gestandene Lehrkräfte in Sachen Hauswirtschaft und Textilarbeit, die jetzt ja eine unfreiwillige Unterrichtspause von meh-reren Wochen einlegen müssen und die haben noch weitere Frauen gekannt, die nähen können. Am Ende waren es 21 Frauen die sich ehrenamtlich einbringen können und wollen, auch 2 unserer Mitarbeiterinnen sind dabei. Mit Frau Winkler (Vorständin des DWH) wurde die Kostenübernahme für das Material geklärt und dann zügig das Material bestellt. Eine Bestellung die normal in 1-2 Tagen vor Ort ist, dauert in Corona-Krisenzeiten schon mal länger. In der Zwischenzeit konnte man erfahren, dass das be-nötigte Gummiband schon fast ausverkauft ist. 6 Tage banges Warten auf unsere Liefe-rung. Am Samstagmittag (5.4.2020) war die Bestellung vor Ort, und es war, Gott sei Dank, alles vollständig. Jetzt wurde das Material für die 21 Damen in Papiertüten aufgeteilt und ausgeliefert, natürlich immer unter den strengen Sicherheitsvorkehrungen. Im Schnitt hat jede der Damen ca. 30 Masken in 2 Tagen gefertigt, eine tolle Leistung.
Wir wissen alle, dass diese Masken keine medizinische Zulassung haben, aber sie sind besser als nichts, besser auch als unser Vorrat an normalem Mundschutz und er hilft mit, die Zeit zu überstehen bis es, hoffentlich, wieder ausreichend medizinischen Mund-schutz gibt.
Einrichtungsleiter Rolf Hopmann hat sich bei allen Frauen herzlich bedankt und wenn irgendwann die Zeit nach Corona kommt, dann gibt es sicher ein kleines „Dankeschön-Fest“ in der Insula. Bis es soweit ist, hoffen alle, dass unsere Einrichtung von dramati-schen Corona-Ereignissen verschont bleibt.

 

Besuchsverbot ist eine schwere Belastung

Liebe Angehörige unserer Bewohner,

das Besuchsverbot ist eine schwere Belastung für Sie als Angehörige und für unsere Bewohnenden. Trotzdem ist es grade zum Schutz unserer Be-wohnenden notwendig diese große Einschränkung vorzunehmen. Wir alle hoffen, dass die Maßnahmen auch wirklich greifen. Unsere Mitarbeitenden bemühen sich sehr, dass der fehlende Besuch aufgefangen werden kann. In dieser, für alle Beteiligten, nicht einfachen Zeit müssen unsere Mitarbei-tenden oftmals viel mehr tun als zu „normalen“ Zeiten. Wenn Sie uns und damit auch unsere Bewohnenden unterstützen wollen, dann zu aller erst indem Sie keine Besuche in der Insula machen. Das kann lebenswichtig sein.
Wenn Sie dringende Anliegen haben steht Ihnen der Sozialdienst aber auch Frau Hahn oder ich zur Verfügung.
Jetzt steht Ostern vor der Türe und wenn Sie etwas für unsere Bewohnen-den abgeben möchten, dann bitten wir sehr dies ausschließlich am Emp-fang zu hinterlegen. Von dort leiten wir alles weiter an unsere Bewohnen-den.
Beachten Sie bitte, dass der Empfang Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet ist.

Wer von Ihnen in dieser außergewöhnlichen Zeit Trost sucht, dem können wir
ein Trost-Ritual anbieten. Es wendet sich grade an Familien, die einen lieben Menschen im Pflegeheim haben und diesen jetzt für eine längere Zeit nicht sehen und in den Arm schließen können. Das Trostritual ist her-ausgegeben worden von der evangelischen Altenheimseelsorge.

Weitere Informationen zum  Trost-Ritual finden Sie hier

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund

 

Leiter der Einrichtung
Rudolf Hopmann

 

Weihnachtsfeier im Seniorenzentrum Insula

Zur stimmungsvollen Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Speisesaal des Seniorenzentrum Insula konnte Einrichtungsleiter Rolf Hopmann neben den Bewohnerinnen und Bewohnern auch den 1. Bürgermeister der Gemeinde Bischofswiesen, Thomas Weber, begrüßen. Bürgermeister Weber ließ es sich nicht nehmen, trotz anderer wichtiger Termine, die Weihnachtsfeier in der Insula zu besuchen und ein weihnachtliches Grußwort zu sprechen und den Anwesenden einen guten Start in das neue Jahr 2020zu wünschen. Nach einem besinnlichen Nachmittag unter dem Motto „Der weihnachtliche Klang der Glocken“ konnten die alle Insulaner ein bei Wein und einem guten Essen den Tag beschließen.

Abschied und Anfang

Mit einem kleinen Stehempfang hat das Seniorenzentrum zwei langjährige Mitarbeiterinnen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und deren Nachfolger eingeführt. Frau Grüsser hat 42 Jahre lang im Sozialdienst ihren Dienst versehen und Frau Felicitas Edelmann war 46 Jahre in unterschiedlichen Positionen im Bereich der Pflege tätig. Einrichtungsleiter Rolf Hopmann wünschte beiden Damen noch viele schöne Jahre im Ruhestand und überreichte eine Urkunde als Anerkennung ihrer Arbeit.  Die Nachfolge für Frau Grüsser triitt Herr Marc Walcher an und Frau Bianca Sauerwein übernimmt die Nachfolge als Praxisanleiterin. Beide beginnen Ihren Dienst mit dem 1. Januar 2020.

Christkindlmarkt vor der Insula - Kirche

Am Samstag vor dem 1. Advent findet traditionell der festliche Adventsgottes-dienst in der Insula-Kirche statt und im Anschluss die Eröffnung des Christ-kindelsmarkts vor der Kirche. Wie in jedem Jahr können unsere Bewohner, Angehörige und Gäste an jedem Samstag und Mittwoch von 15: 00 bis 17:30 Uhr den Christkindlmarkt besuchen und in der Adventszeit Glühwein und Weihrauchduft genießen. In diesem Jahr ist der letzte Öffnungstag der 14.12.2019.